Öffentliche Vergaben

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Wir bieten im Rahmen unserer Beratung zu öffentlichen Vergaben Schulungen, Expertise in Konzessionsmodellen und Orientierungshilfen bei öffentlicher Beschaffung sowie bei Vergabekriterien an. 2020 soll der Binnenmarkt zur Gänze verwirklicht werden; somit rücken Vergaberecht und Konzessionen in den Brennpunkt der öffentlichen Auftragsvergabe. Durch wissenschaftliche Projekte, Schulungen, fördernde Maßnahmen, Beratung und Studien werden die Bereiche Public Procurement und Public Contracting durch das Kompetenzzentrum auf europäischer Ebene gestärkt. Das P/S/R Institut stellt seine Expertise bereits einigen Ressorts in der Vergabe von öffentlichen Aufträgen vor allem hinsichtlich der Definition von Qualitäts-, Sozial- und Sicherheitskriterien und deren Anwendung in den öffentlichen Vergabeprozessen zur Verfügung. Ein besonderer Benefit liegt in der Zusammenarbeit mit Bundesbeschaffungsagenturen, die das P/S/R Institut als Plattform nutzen, um ihre Dienstleistungen (Durchführung von Ausschreibungen) an die öffentliche Hand, insbesondere an Kommunen, heranzutragen.

Public Procurement ist europarechtlich das einzige Instrument, das in der Vergabe von öffentlichen Aufträgen (diese betragen 18% des europäischen BIP) herangezogen wird. 26% des europäischen BIP sind Leistungen der Daseinsvorsorge, die 2020 vollständig liberalisiert sein sollen. Kommunen und Länder haben mangels ihrer Rechtshistorie keine lange Erfahrung mit dem Vergaberecht, wodurch ein gewisses Maß an Rechtsunsicherheit auftritt. In den CEE-Ländern wird das Vergaberecht nur sehr restriktiv angewendet, um die Märkte zu schützen. Durch Schulungen im Bereich der Compliance sowie fördernde Maßnahmen durch Beratung, Studien und wissenschaftliche Projekte wird der Bereich Public Procurement auf europäischer Ebene in der öffentlichen Hand entwickelt und gestärkt.