Studie „Maßnahmen, Definitionen und Wege zur Förderung regionaler Lebensmittel“

groe_2Präsentation der finalisierten Studie im Österreichischen Patentamt

Die durchgeführte und abgeschlossene Studie wurde am 12. März 2015 gemeinsam mit dem österreichischen Patentamt präsentiert und zeigt die wesentliche Rolle der regionalen Lebensmittelherstellung in Bezug auf die Daseinsvorsorge auf.

Im Rahmen dieser Studie konnte belegt werden, dass ein starkes Bewusstsein für Regionalität unter den KosumentInnen besteht und diese ihre Kaufentscheidung dementsprechend ausrichten. Jedoch verblasst mit zunehmender Verarbeitungsstufe dieses Bewusstsein für Regionalität bei den KonsumentInnen. Ungeachtet dessen wird jedenfalls Regionalität in Bezug auf Lebensmittel auf der Werteebene der Konsumenten noch vor den Kriterien „Bio“ oder „Nachhaltigkeit“ und gleich nach dem Preis gereiht.

Der EU-Herkunftsschutz ist vor allem für kleine regionale Betriebe essentiell, die hervorragende Produkte herstellen und wichtige Eckpfeiler für eine funktionierende hochwertige Nahversorgung sind. Wird der Wert eines regionalen Produkts von den Konsumenten erkannt, entsteht somit auch ein Reputationsgewinn für die ganze Region.

Um auch in Zukunft die Wettbewerbsfähigkeit regionaler Betriebe am Markt zu sichern, stellt der Herkunftsschutz durch die europäischen Gütezeichen „geschützte Ursprungsbezeichnung“ (g.U.), „geschützte geografische Angabe“ (g.g.A.) und „garantiert traditionelle Spezialität“ (g.t.S.) wesentliche Instrumente zur Verfügung.

 

Die Studie zum Download finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Website von GenussRegion Österreich.