LichtGestalten | zs art galerie

Ikonen friedvoller KoExistenz, eine Kooperation mit Maler Guido Zehetbauer-Salzer

 

SaidBarenboim Das P/S/R Institut präsentiert 2015 den von Maler Guido Zehetbauer-Salzer über Jahre hinweg geschaffenen Werkezyklus „LichtGestalten – Ikonen friedvoller KoExistenz“. Als Lichtgestalten bezeichnet Guido Zehetbauer-Salzer Individuen, „die eine größtmögliche Gruppe fesseln können“. Seine Sehnsucht nach Gerechtigkeit, nach einer friedvollen Gesellschaft provozierte den Wunsch, Ikonen der Menschlichkeit, Pioniere der Freiheit, malerisch zu würdigen und damit dem Thema Menschenrechte ein Gesicht zu geben. Da Menschenrechte einen wichtigen und wesentlichen Teil der Arbeit des P/S/R Instituts abbilden, wollen wir Ihnen in den nächsten Ausgaben unseres Newsletters diese Portraits vorstellen und damit nicht nur diesen wunderbaren Werken unsere Anerkennung und Wertschätzung aussprechen, sondern auch jenen Menschen, die sich mit dem Einsatz ihres eigenen Lebens für die Rechte des Individuums und eine gerechte Gesellschaft eingesetzt haben.

2011 portraitierte der Maler Guido Zehetbauer-Salzer die beiden Persönlichkeiten Edward Said und Daniel Barenboim für seinen Werkzyklus „LichtGestalten“, der in der zs art galerie im Oktober desselben Jahres präsentiert wurde.

Edward Wadie Said war ein US-amerikanischer Literaturkritiker, Linguist und Musikwissenschaftler palästinensischer Herkunft. Er galt als Sprachrohr der Palästinenser in den USA. Said setzte sich sehr für die Rechte der Palästinenser in Israel und den besetzten Gebieten ein und war auch für mehrere Jahre Mitglied im Exil-Parlament Palästinas. „Wenn man nach Moral, Großzügigkeit und Vestand sucht, wird man das in jeder Kultur finden. Das Problem ist, das in jeder Kultur zu erkennen.“ Gemeinsam mit Daniel Barenboim gründete Edward Said 1999 das West-Eastern Divan Orchestra.

Daniel Barenboim ist ein vielfach ausgezeichneter argentinisch-israelisch-spanisch-palästinensischer Pianist und Dirigent. Barenboim und Said engagieren sich für eine Annäherung der verfeindeten Volksgruppen im Nahostkonflikt. Ihr Orchester setzt sich jeweils zur Hälfte aus jungen Musikern aus Israel sowie den palästinensischen Autonomiegebieten, Libanon, Ägypten, Syrien, Jordanien und Spanien zusammen. Nach dem Tod Saids (2003) leitet Barenboim das Orchster alleine weiter. Im August 2005 spielte das Orchester ein vielbeachtetes Konzert in Ramallah, das in vielen Ländern live im Fernsehen übertragen wurde. Seine Worte beim Verlassen des Flugzeuges am Flughafen von Ramallha: „Das Unmögliche ist viel einfacher, als das Schwierige.“

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.zsart.at.